Plakity | Dresden | Kunsthandel | Antiquitäten | Porzellan | Sachsen
ANGEBOT FIRMA OBJEKT DES MONATS EMPFEHLUNGEN   KONTAKT
 

August der Starke

Seite drucken

August der Starke - Ansicht vergrößern August der Starke - Ansicht vergrößern Bild vergrößern
Bildgröße: x px

 
Bild vergrößern
 

Friedrich August I. als Kurfürst von Sachsen,
Friedrich August II. als König von Polen


Brustportrait August des Starken in militärischer Bekleidung,
dekoriert mit dem Orden vom goldenen Flies.

Dresden, Anf. 18. Jh. (nach 1723)
Öl auf Leinwand
Rahmen

Werkstatt oder Umkreis des Louis de Silvestre (1675-1760),
vgl. Gemäldegalerie Alte Meister Dresden
Gal.-Nr.3945(Inv.-Nr.99/90; Inv.-Nr.75/26; Inv.-Nr.S 418) und
Gal.-Nr.75/22(Inv.-Nr.Mo 645) sowie
vgl. Marx, 1975, Kat. Nr. 16b.

Das Gemälde befand sich bis 1945 auf Schloss Kohren- Sahlis bei Leipzig
(Inv.-Nr.24)
und wurde seither durch die Gemäldegalerie Alte Meister Dresden
auf Schloss Moritzburg bei Dresden bewahrt (Inv.-Nr.Mo 344).

Lebensdaten Louis de Silvestre:
Geboren wurde Louis de Silvestre am 23.06.1675 in Sceaux, Frankreich. In seinen Lehrjahren war er Schüler von Ch. Le Brun u. Bon Boullongne. 1693 ging er mit seinem Bruder Charles Franc nach Rom, wo er von C. Maratti gefördert wurde und schließlich den Preis der dortigen Lukas-Akademie gewann. Seit 1702 studierte er an der Pariser Akademie der Künste, wo er 1706 eine Professur annahm. 1704 heiratete er die Malerin Marie Catherine Herault (Tochter des Malers Charles Herault).
Im Jahre 1716 wurde er von August dem Starken nach Dresden berufen und trat 1727 das Amt des Direktors der Dresdner Malerakademie an.
Der Sohn August des Starken, August III. (als König von Polen) erhob ihn 1741 in den Adelsstand.
Nach seiner Rückkehr nach Paris 1748 wurde Louis de Silvestre Dienstältester Direktor der Pariser Akademie und 1752 schließlich Direktor der Akademie. Dieses Amt begleitete er bis zu seinem Tode am 11.04.1760.

Louis de Silvestre war Dekorator, Historienmaler sowie Porträtist. In seiner Kunst kreuzen sich die Erinnerungen an Le Brun, die italienischen und französischen Zeitgenossen, besonders Coypel, mit dem spezifischen Geschmack des 18. Jahrhunderts. Er ist einer der interessantesten Protagonisten der französischen Kunst und des französischen Geschmacks in Deutschland. Von seinem sehr umfangreichen Werk ist nur ein Teil erhalten.



Maße:
81 x 66 cm

Rubrik: Archiv

 

Valid HTML 4.01 Transitional Valid CSS!

HOME | PRESSE | ENGLISH | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ | ^

COPYRIGHT © 2022, MICHAEL PLAKITY · TEL.: +49 [0] 171 60 11 60 8 info@plakity-dresden.com