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Große Schale

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Meissen um 1900

Nach einem Entwurf von Konrad Hentschel (1872 Cölln - 1907 Meissen)

Als Sohn des an der Entwicklung der Pâte sur Pâte-Technik in der Manufaktur maßgeblich beteiligten Julius Konrad und als jüngerer Bruder des Porzellanmalers Hans Rudolph Hentschel besuchte Konrad Hentschel 1889 die Meißener Zeichenschule. Nach einem anschließenden Jahr als Bossierlehrling absolvierte er 1891 ein zweijähriges Studium an der Kunstakademie in München. 1894 kehrte er dann an die Meißener Manufaktur zurück, wo er für zwei Jahre als Bossierer tätig war. Als die Administration 1896 einen Wettbewerb zur Schaffung eines zeitgemäßen und billigen Déjeuners ausschrieb, entwarf der damals 24jährige mit seinem sogenannten "Krokusservice" das erste bedeutende Geschirrensemble des Jugendstils, welches auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 große Beachtung und auch Käufer fand. Seine heutige Bekanntheit verdankt er vor allem den Arbeiten, die im Zuge seiner Tätigkeit als Modelleur der Meißener Porzellanmanufaktur ab dem 1. Juni 1897 entstanden. Abgesehen von einer zweijährigen Lehrtätigkeit an der Dresdener Kunstakademie (1899–1901) blieb er der Meißener Manufaktur bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1907 als Modelleur erhalten.

Maße:
22 x 22 cm

10 cm in der Höhe

Preis: € 950,-

Rubrik: Archiv

 

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